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Gentoo proxy developer für das amanda-ebuild

/ 21 Juli 2007

Mittlerweile bin ich schon seit geraumer Zeit ein zufriedener Anwender von Gentoo Linux, ich setze es auf allen meinen produktiven Maschinen ein.

Auf Gentoo Linux Staffing Needs fand ich eines Tages den Hilferuf von Robin H. Johnson, er suchte nach Hilfe bei der Wartung von Programm-Paketen aus dem Bereich “Backup”.

Ich kontaktierte ihn und er schlug vor, mich als Mentor zu begleiten, um mich zum Gentoo-Entwickler zu machen. Ich nahm die Herausforderung an und beendete erfolgreich das ebuild-quiz, obwohl mich dieser Prozess mit dem Eindruck zurückliess, daß ich wirklich vieles zu lernen hätte, um auch noch das eom-quiz (end of mentoring) absolvieren zu können, bzw. mich danach auch wirklich in der Rolle eines Gentoo-Devs wohlzufühlen.
Vielleicht habe ich zuviel Respekt, wie auch immer … ich habe jedenfalls Respekt vor gentoo-devs, nicht nur, und umso mehr, nachdem ich versucht habe, einer von ihnen zu werden …

Dadurch, daß ich mit oops! ohnehin gut ausgelastet bin, entschied ich mich dafür, dies erstmal auf Eis zu legen, und Robin “rekrutierte” mich stattdessen als “proxy developer” des amanda-ebuilds.

Dabei ist es meine Aufgabe, im Gentoo Bugzilla nach amanda-relevanten Bugs zu sehen, verschiedene Themen zwischen den Amanda-Leuten und den Gentoo-Leuten zu vermitteln, und neue, noch als “unstable” gekennzeichnete Releases hier auf meiner Hardware zu testen.

Weiters habe ich einige Veränderungen für das amanda-ebuild vorgeschlagen, die auch bereits in die ebuilds seit amanda-2.5.1_p3-r1 eingeflossen sind und bislang problemlos laufen.

Hier das aktuelle amanda-ebuild